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11/29/2012

Was war, was ist und was wird?


Die Zukunft ist ein Rätsel, das sich erst dann offenbart, wenn aus Zukunft Gegenwart wird. Keiner weiß, was die Zukunft bringt, keiner kann die Vergangenheit oder die Zukunft beeinflussen oder gar verändern. Die Vorstellung, es gebe Menschen, die die Zukunft kennen, scheint beängstigend zu sein. Wenn man in die Zukunft sehen könnte, wie wäre das dann? Würde man sein Handeln nach dem in der Zukunft gesehen ausrichte? Würde sich die Zukunft durch das wissen ihrer Selbst verändern, wenn man sein Handeln ihr anpassen würde? 
 Das größte Phänomen, das ich mit der Zukunft und der Vergangenheit verknüpfe, ist das Déjà-vu (zu deutsch "schon gesehen"). Heißt es etwa, wenn einem ein Moment bekannt vorkommt, hat mal ihn schon einmal erlebt oder assoziiert das Gehirn nur etwas mit diesem und glaub so, dass Erlebte bereits erlebt zu haben? Die Wissenschaft ist bei dieser Frage natürlich der Meinung, ein Déjà-vu sei eine Täuschung der Wahrnehmung, bei häufigem Auftreten sogar ein Zeichen einer Erkrankung des Gehirns. Diese Antwort auf die Frage nach dem bereits Erlebten mag für die, die an dieses eigentlich unmögliche glauben ziemlich ernüchternd klingen. Ein weiter interessanter Aspekt der Vergangenheit sind diejenigen, die behaupten, ein früheres Leben gehabt zu haben und dort jemand anders gewesen zu sein. Diese Behauptung verläuft nah an der Frage: "was passiert nach dem Tod?". Kann es denn möglich sein, dass wir mal etwas anderes waren, als das, was wir jetzt sind? Überhaupt ist es für fast alle von uns unmöglich vorzustellen, was das alles eigentlich ist und was mal sein wird. 
 Eine der meist behandelten Fragen in der Philosophie ist: "Warum gibt es etwas und nicht (vielmehr) nichts?". Jeder, der sich mit dieser Frage beschäftigt, beantwortet sie für sich selbst anders, wenn denn überhaupt. Keiner weiß natürlich wirklich, warum da etwas ist, aber gerade das ist der reiz an der Philosophie, Fragen aufstellen, den Sinn in allem suchen und eine Antwort finden, die einen aber, sofern man ein kritischer Mensch ist, nie völlig zufrieden stellen kann. So sucht man weiter, denkt weiter, verfeinert seinen Gedanken bis ins kleinste und kann dann irgendwann hinter dieser Meinung stehen und das zu Papier gebrachte vertreten. 
 Hochachtung vor allen altertümlichen Philosophen, die so oft in ihren Lebzeiten nur belächelt wurden, da die Zeit noch nicht bereit für solch komplexe Gedanken war, wie sie ein Kant, oder ein Aristoteles hatte. Überhaupt ist es schwer, dem zu folgen, was andere denken, denn wer sagt einem denn, dass sie das gleiche mit dem zu Papier gebrachten meinen, wie das, was sie einst gedacht haben? Wer sagt einem denn, dass wir nicht alle ganz unterschiedlich denken und alles hier vielleicht sogar unterschiedlich wahrnehmen? Das Gehirn eines jeden verknüpft beim Lesen Erlebtes mit dem was gelesen wird und kommentiert dieses so insgeheim und für uns nicht spürbar. Dieser Effekt kann für uns in einigen Situationen positiv sein, in vielen anderen aber auch negativ. Ein rein objektiver Gedankengang, der nicht durch uns selbst und unsere Empfindungen "gestört" werden, ist unmöglich. Unsere Erfahrungen mischen sich unter alles, was wir wahrnehmen und kennenlernen. Unser Gehirn entscheidet von selbst, ohne, dass wir darauf Einfluss haben. Alles was wir machen wird durch unser Unterbewusstes geblendet und eine rein objektive Sichtweise so unmöglich gemacht. Natürlich können wir lernen, objektiver zu denken, nicht alles gleich auf uns zu beziehen und zu unserem Nutzen hin auszulegen, aber dies kostet viel Mühe(gez. Lina S.)


Einfach mal das aufzuschreiben, was einem schon die ganze Zeit im Kopf rumgeistert ist wundervoll! Es wird noch mehr folgen.








11/22/2012

finstere Welt


- Ich hasse das Wetter momentan. Regen und Kälte sind das schreckliche am "Spätherbst"/"Frühwinter". Wenn alle Blätter unten sind und der Himmel keinen Unterschied mehr zwischen Tag und Nacht macht, wird aus der Tür gehen unangenehm. Selbst aus dem Fenster zu sehen  bringt bei diesem Wetter keine Freude mehr. - Ich finde es total interessant, was für eine Wirkung all dies auf den Mensch hat. Wir alle fühlen uns von Grund auf schlechter und eingeschränkter, wenn das Wetter trist und düster ist. Es macht uns einfach unglücklich auf diese kalte Nässe draußen zu starren, es gibt uns ein Gefühl des Unbehagens.








Noch schlimmer an dieser Zwischen(jahres)zeit finde ich, dass man das Gefühl hat, auf der Stelle zu treten. Diese 'Jahreszeit', nicht mehr wirklich Herbst, aber auch noch kein Winter ist, eine Grauzone des Kalenders, zu vergleichen mit der Zeit nach Silvester. Noch neun Tage bis zum 1. Dezember, neun Tage, bis das alles eindeutiger wird, bis die Zeit, in der wir uns befinden, wieder Hand und Fuß hat. Ich freue mich auf den Dezember obwohl ich es noch nicht ganz wahrnehme, dass das Jahr wieder dem Ende zugeht. Irgendwie traurig, dass die Zeit so an uns vorbei rast. Die letzten Monate sind aus verschiedenen Gründen so schnell vergangen, dass ich mich nach der Vergangenheit umdrehe und mich Frage: "Wo ist das alles so schnell hin?".

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Es ist schon seltsam, wie schnell einem das Vergehen eines Zeitabschnitts vorkommt, wenn man einfach nur glücklich ist, denn glücklich bin ich wirklich. 


Now if we had the powerTo bring our neighbors home from warThey would have never missed a ChristmasNo more ribbons on their door

And when you trust your televisionWhat you get is what you got‘Cause when they own the informationOh, they can bend it all they want

That's why we're waitingWaiting on the world to changeWe keep on waiting-John Mayer


Waiting on the world to change (live)





11/07/2012

∞ infinity ∞

Hey Leute!

Mittwoch, zwei Tage noch, dann kommt das seit Montag ersehnte Wochenende. Ich weiß, ich bin Schülerin, ich sollte mich wahrscheinlich freuen, dass ich noch so viel 'Freizeit' habe, aber so ist das nicht immer, egal wie sehr die Berufstätigen darauf plädieren...
Theaterprojekt
Etwas ganz anderes: Obama hat die Wahlen gewonnen! -Das ist wahrscheinlich der meist gesagte/geschriebene Satz an diesem Mittwoch. Ich freue mich sehr für Amerika! Obama ist mir einfach sympathisch und ich denke er ist ein großartiger und charismatischer Mensch.
Sizilien
Ich habe eben mal in meinen alten Handy Bildern gestöbert und einige gefunden, die ich einfach mal veröffentlichen wollte. Es sind zwar wieder nur 'Hipstamatic' Bilder, aber ich finde, dass diese Art von Fotos einiges aussagt. Dabei geht es mir einfach um den Festgehaltenen Moment, nicht unbedingt um die Qualität das Bildes o.ä. Wahrscheinlich kommen deshalb auch Instagram und C.o. so gut an, denn es kann keiner behaupten, dass ihn die Qualität dieser Bilder störe, da dies einfach nichts zu Sache tut.
Ich bin in den letzten Tagen auch unter die Instagram-'er' gegangen, wenn ihr wollt, könnt ihr mir folgen: 'linamoment'.
Nun überrollt euch mal meine Bilderflut.




Frida
Südtirol
Lemon-Soda
Hendrix-Plec
Vitamine und so...
Orange
Mainz 05 - Training 
documenta 13
green-screen 
nachdenklich

    
'A horse with no name- America.
- Für meinen Freund Karl ♡ ∞

Nerdy
Are you serious?!


Bis dann meine Lieben!